A27 bei Bremerhaven: Anschlussstelle Überseehäfen drei Wochen teilweise gesperrt
Wer aus den Bremerhavener Überseehäfen auf die A27 Richtung Bremen will, braucht ab sofort etwas mehr Geduld. Seit Montag, 19. Oktober, sind an der Anschlussstelle Bremerhaven-Überseehäfen zwei Rampen gesperrt. Nach aktueller Planung dauern die Arbeiten rund drei Wochen, bis voraussichtlich Freitag, 6. November.
Was genau gesperrt ist
Betroffen ist nur die Seite der Anschlussstelle an der Fahrbahn Richtung Bremen:
- die Auffahrt auf die A27 in Richtung Bremen
- die Ausfahrt für Verkehr, der aus Richtung Cuxhaven kommt
Die beiden Rampen auf der Gegenseite bleiben offen. Wer also in Richtung Cuxhaven auffahren oder aus Richtung Bremen kommend abfahren möchte, kommt wie gewohnt durch. Eine Vollsperrung der Anschlussstelle oder der Autobahn ist nicht geplant.
So sind die Umleitungen ausgeschildert
Verkehr aus den Häfen in Richtung Bremen wird über die Anschlussstelle Bremerhaven-Zentrum geführt. Die Strecke verläuft über Cherbourger Straße, Langener Landstraße, Stresemannstraße und Grimsbystraße (B 212) und ist mit blauen Hinweisschildern markiert.
Wer aus Richtung Cuxhaven zu den Überseehäfen möchte, fährt zunächst an der Hafenausfahrt vorbei bis zur Anschlussstelle Bremerhaven-Geestemünde, wendet dort und nimmt die Ausfahrt Überseehäfen dann aus der Gegenrichtung.
Zusätzlich kann die rechte Spur der A27 in Richtung Bremen während der Bauzeit mehrfach für kurze Zeit gesperrt werden. Feste Termine dafür gibt es noch nicht, sie richten sich nach dem Fortschritt auf der Baustelle.
Warum gebaut wird
Hinter der Baustelle steht der Containerterminal-Betreiber Eurogate. Damit auch Schwertransporte die Anschlussstelle nutzen können, war sie bislang nur provisorisch verbreitert. Jetzt wird dieser Ausbau gemeinsam mit der Autobahn GmbH dauerhaft befestigt, die Kosten dafür übernimmt Eurogate. Weil die Fahrbahn der Rampen ohnehin grundlegend erneuert werden muss, erledigt die Autobahn GmbH diese Sanierung im selben Zeitraum. So gibt es eine gemeinsame Sperrung statt zwei getrennter Baustellen.
Was Pendler und Lkw-Fahrer jetzt tun sollten
- Für Fahrten aus dem Hafengebiet Richtung Bremen etwas mehr Zeit einplanen, vor allem im Berufsverkehr.
- Der blauen Umleitungsbeschilderung folgen und nicht auf eigene Faust durch Wohnstraßen ausweichen.
- Für Großraumtransporte gilt nachts eine Durchfahrtsbreite von mindestens 5,50 Metern.
- Vor der Abfahrt kurz die aktuellen Verkehrsmeldungen prüfen, da kurzfristige Spursperrungen hinzukommen können.
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