Bremen entdecken: Die Top-Sehenswürdigkeiten der Hansestadt
Bremen ist mehr als die Stadtmusikanten – auch wenn die vier tierischen Helden natürlich ganz oben auf der Liste stehen. Zwischen Weser, Altstadt und Überseehafen gibt es einiges zu entdecken: ein Rathaus-Ensemble mit UNESCO-Siegel, verwinkelte Gassen im ältesten Viertel der Stadt und ein Quartier, das sich gerade neu erfindet. Wer Bremen besuchen will oder Gästen die Stadt zeigen möchte, findet hier die wichtigsten Ziele im Überblick.
Die Bremer Stadtmusikanten
Esel, Hund, Katze und Hahn begegnen einem in der Bremer Altstadt an mehreren Stellen. Am bekanntesten ist die Bronzestatue von Gerhard Marcks an der Westseite des Rathauses – wer dem Esel die Vorderbeine umfasst, soll dabei Glück haben, so die Tradition. Am "Bremer Loch" direkt vor der Bürgerschaft ertönen die Stimmen der vier Tiere aus dem Boden, und von Mai bis September wird das Stadtmusikantenspiel auf dem Domshof lebendig. Eine weitere Fassung des Quartetts steht am Sieben-Faulen-Brunnen in der Böttcherstraße.
Rathaus und Roland – Bremens Welterbe
Seit 2014 stehen Rathaus und Roland gemeinsam auf der UNESCO-Welterbeliste. Das Rathaus wurde 1405 errichtet und ist bis heute Sitz von Landesregierung und kommunaler Selbstverwaltung, der Roland von 1404 symbolisiert seit jeher die Rechte und Freiheiten der Hansestadt. Beide stehen an der Nordostseite des Marktplatzes und lassen sich bei einer Führung oder einem Besuch des Ratskellers auch von innen erleben.
Der Schnoor – das älteste Viertel Bremens
Schmale Gassen, bunte Fachwerkhäuser und kleine Läden dicht an dicht: Der Schnoor gilt als eines der schönsten Altstadtviertel Deutschlands. Der Name geht auf das niederdeutsche Wort für "Schnur" zurück – passend zu den Häusern, die sich wie Perlen aneinanderreihen. Zwischen Kunsthandwerk, Souvenirs und kleinen Cafés findet sich hier auch reichlich Motiv für Fotos.
Die Böttcherstraße
Im frühen 20. Jahrhundert von Ludwig Roselius erbaut, verbindet die Böttcherstraße traditionelle und expressionistische Backstein-Architektur zu einem geschlossenen Gesamtkunstwerk. Neben Museen warten hier auch das Haus des Glockenspiels und die Bremer Bonbon Manufaktur auf einen Besuch.
Kunsthalle Bremen
Die Sammlung der Kunsthalle reicht vom 14. Jahrhundert bis in die Gegenwart – mit Werken von Dürer über Monet und van Gogh bis Beckmann. Auch das Kupferstichkabinett zählt zu den bedeutendsten seiner Art, ergänzt wird das Haus regelmäßig durch wechselnde Sonderausstellungen.
Die Schlachte
An der ehemaligen Uferhafen-Meile direkt an der Weser reihen sich Biergärten und Restaurants aneinander – ideal zum Schlendern und Verweilen. Samstags im Sommerhalbjahr findet an der Tiefer ein Antik- und Trödelmarkt statt, in der Adventszeit sorgt der "Schlachte-Zauber" für weihnachtliche Stimmung.
Maritime Meile Vegesack und Überseestadt
In Bremen-Vegesack entstand vor rund 400 Jahren Deutschlands erster künstlicher Hafen. Am Utkiek lässt sich heute bei Blick auf zwei Werften der Alltag zwischen Kneipen und Restaurants genießen, weiter weserabwärts lockt der Stadtgarten Vegesack. Ein ganz anderes Bremen zeigt sich in der Überseestadt: Alte Speicher aus rotem Backstein treffen hier auf moderne Architektur, Cafés, Hochschule und Kultureinrichtungen wie das Hafenmuseum.
Wissenswelten und Raumfahrt
Wer Wissenschaft zum Anfassen sucht, wird in den Bremer Wissenswelten fündig: Im Universum Bremen lassen sich Naturphänomene selbst ausprobieren, das Übersee-Museum führt von Ozeanien bis Amerika, und die botanika lädt mitten im Rhododendronpark zu einer Reise durch die Pflanzenwelt ein. Als Raumfahrtstandort ist Bremen ebenfalls bekannt – bei einer Führung bei Airbus lässt sich der Bau von Raumtransportern und Raketenteilen hautnah miterleben.
Was Besucher jetzt einplanen sollten
Wer Bremen an einem Tag erkunden will, kombiniert am besten Marktplatz, Schnoor und Böttcherstraße zu einem Altstadt-Rundgang und lässt den Abend an der Schlachte ausklingen. Für mehrtägige Aufenthalte lohnt sich ein Abstecher nach Vegesack oder in die Überseestadt.
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Wer in Bremen unterwegs ist, will Schnoor, Böttcherstraße und Weserblick meist auch festhalten. Eine handliche Alternative zum Smartphone ist die ROLLEI Compactline 880, eine digitale Kompaktkamera mit 3-fach optischem Zoom und 2,7-Zoll-Display – leicht genug für einen Stadtbummel und günstig im Einstieg.
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